Standort

Nur 15 minuten vom lebendigen Zentrum Antequeras entfernt liegt Die Finca, vollständing umgeben von 376 ha Olivenhhainen, Wiesen, Pinienwäldern und flankiert von 2 eigenen Hügelketten, in einer aussergewöhnlichen Lage mit Fernsicht von Süden bis Westen.

Die privilegierte Alleinlage mit einer 1 km langen Palmenalle bietet jeden Abend spektakuläre Sonnenuntergänge und lädt in der grosszügig angelegten Gartenanlage zum innehalten und ausklingen des Arbeitstages. Inspiration und Energie für einen neuen Tag sin garantiert.

Besuchen Sie uns und lassen Sie sich von der einmalig schönen Landschaft und Aura der Finca verzaubern!

Information auf Antequera:
http://turismo.antequera.es/de/

Facts & Figures

 
Gegründet:
210 v.Chr. (Finca la Torre 1'260)
Eigentümer:
Agrifutura Holding AG, Schweiz
Management:
Ing. Agr. Victor M. Perez (Director)
Leonor Ruiz M. (Admin Manager)
Sandra del Pozo R. (Admin)
Igor Gutanu (Mill)
Francisco Arreza C. (Field)
Mitarbeiter gesamt:
10 (30 während Ernte)
Gesamtfläche:
376,09 ha
Olivenhaine:
229,74 ha
Wald, Wiesen:
126,07 ha
Betriebsfläche:
10,27 (Mühle, Keller, Verwaltung, Labor, Gästehaus, etc.)
Baumbestand:
25'170 neu (1'998) Hojiblanca, Arbequina, Cornicabra, Picudo. 8'900 alt (1'840) Hojiblanca.
Quellen:
3
Bewässerung:
Tropfbewässerung, vollautomatisch, Wasserreservoir mit 106'000 m3.
Mühlentechnologie:
Kontinuirliche 2 - Phasen Kaltextraktion, PIERALISI & GEA (2010/2011)
Produktionskapazität:
1'500 - 3'000 kg/h
Lagerkapazität:
200 Tonnen

Qualitätsphilosophie

Die Philosophie der Spitzenklasse

Finca la Torre nimmt seit über 2200 Jahren einen besonderen Rang in der faszinierenden Welt der Herstellung und des Handels mit Olivenöl ein. Dies ist kein Zufall!

Der Olivenanbau und die rein mechanische Gewinnung des Olivenöls ist geradezu prädestiniert für die Bewirtschaftung nach biologischen Richtlinien. Bei optimaler Boden und Baumpflege bedankt sich der Baum mit gehaltvollen und aromatischen Ölfrüchten. Aus diesem Grunde ist der ökologische Olivenhain für uns auch keine Ideologie, sondern eine logische Grundlage für die Herstellung von hochwertigem Olivenöl. Wir verwenden dazu unser gesamtes Know-how angefangen beim optimalen Baumschnitt, der Düngung mit eigener Kompostaufbereitung (Schaf und Pferdehaltung), der gezielten Bewässerung, bis zur geschickten Schädlingsbekämpfung (spezifische Lockstofffallen und Nützlinge).

Wir betreiben zudem aktiv Forschung mit den Themenschwerpunkten Nährstoffe für die Bodenflora und Fauna sowie die Bekämpfung der Olivenfruchtfliege (Bactrocera olea).

Unser höchstes Ziel ist es, unter Anwendung der modernsten technischen Mittel und neuesten Erkenntnissen, Ihnen das grüne Gold so rein und frisch wie nur möglich in Ihre Küche zu bringen, damit Sie die feinen Aromen und das Gefühl, frisch ab Mühle bis mindestens zur nächsten Ernte geniessen können. Keine leichte, aber eine lohnende Aufgabe.

Geschichte

Ihre Entwicklung im Zeitablauf dienen

Finca la Torre besitzt eine über 2200-jährige tradition als Olivenölmühle. Das Unternehmen zählt zu den ältesten der Welt und schaut auf eine bewegte Geschichte zurück Noch heute sind die Wurzeln aus der Römischen Zeit allgegenwärtig und für Besucher in Form von Überresten (Säulen, Teile wom Torcularium) beim Haupteingang ausgestellt.

210 v.Chr.

Gründung des Betriebes durch die Römer als Torcularium (Ölpresse) von Singilia Barba mit Neupflanzung von Olivenbäumen und installation einer Trapetum Oleario (Steinmühle) Hauptcultivar: Hojiblanca.

190 v.Chr.

Initiiert durch den Feldherrn Marcus Porcius Cato beginn des exports von Oleum Bonum Baetica (in Bio-Qualität) nach Rom. Bau einer Villa für den Gutsherrn (rund 80 m von der heutigen Mühle entfernt).

10 v.Chr.

Erste Lieferugen nach Nordeuropa wie Helvetien (Aventicum, Augusta Raurica, Basilea) und Germanien (Colonia C. / Köln, Mogontiacum / Mainz, Augusta V. / Augsburg usw.).

500 - 720 n.Chr.

Unter Westgotischer Herrschaft, Weiterführung als Mola Olearia.

722 - 1'237

Als Al-ma’sara (arab Bez Ölpresse) in Maurischer Herrschaft.

1'238

Teil der nördlichen Grenze des Königreichs Granada (Dynastie der Nasriden).

1'260

Bau des Grenzwachturms = seither benannt und in historischen Karten eingetragen als Finca la Torre (del Cuchillo).

1'650 - 1'860

Hof und Ölmühle Torre der Grafschaft Bobadilla, Grafen Narvaez & Aguilar Um- und Ausbau der Mühle und Hofgebäude, Neupflanzung von über 8’900 Bäumen (Cultivar Hojiblanca).

1'998

Joint-Venture zwischen ASI-Global AG un Rapunzel Iberica, S.L. (Finca la Reja, S.L.). Erneuerung der Mühlentechnologie (kontinuierliche 2-Phasen Kaltextraktion, Neupflazung von über 23’500 Bäumen, Zertifizierung nach EG Bio und biodynamischen Richtlinien).

2'006

Fusion mit der Agrifutura Holding AG. Ausbau Finca la Torre Produktsortiment für RAPUNZEL NATURKOST GMBH (Tafeloliven, Citrolive®). Hauptmärkte: Spanien, Deutschland, Schweiz und EE.UU.

2'010 - 2'011

Umfassende Modernisierung der gesamten Infrastruktur (neue Kaltvermahlung von PIERALISI Erweiterun klimatisiertes Tanklager, neue Erntemaschinen, ISO 9001: 2008 Zertifizierung).

2'014

Renovierung des gesamten Bildes und Produktpalette mit neuen ökologischen Familien von Käse und Essig erweitert

La Torre

Der Grenzverlauf zwischen dem maurischen Königreich Granada und dem christlichen Königreich Kastilien wurde heftig umkämpft und änderte sich zwischen 1030 und 1237 mehrfach.

Ab 1238 verlief die Grenze von Rondo via Antequera nach Granada unmittelbar entlang der Finca.

Dank der strategischen lage und Weitsicht, welche man von unserem 553 m hohen Hausberg ” Cerro del Cuchillo” (Messerhügel) hatte, wurde durch die Nasriden-Herrschaft 1260 der Wachturm mit einem Durchmesser von ca. 4,7 m und einer Höhe von ca. 10 m errichtet.

Wiederaufbau

In den letzten Jahrzehnten nagte der Zahn der Zeit stark an der Aussenhülle des Turms und der Turm stürzte bis auf eine Höhe von 1,9 Meter in sich zusammen.

Zerfallener Turm “Torro del Cuchillo” (links und vorne Steinlager der urspünglichen Mauer).

Seit 2010 läuft das Projekt für den Wiederaufbau des Turms nach denkmalpflegerischen Aspekten und dem Vorbil seines Nachbarnturms bei Antequera.